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Meine Rede zur Direktkandidatur zum nachlesen...

Besser spät als nie online ;-) (Rede zur Aufstellungsversammlung am 13.02.2013 in der Bohème Boulette zur Direktkandidatur des Wahlkreises 129 (Münster) für den 18. deutschen Bundestag):

Einiges zu meinen Beweggründen und zu meiner Person habe ich ja bereits bei der Bekanntgabe meiner Kandidatur geschrieben und im Wiki veröffentlicht.

Ich bin nicht besonders gut darin, mich jetzt hier selbst zu beweihräuchern und euch zu erzählen, wie toll ich doch bin und warum ihr ausgerechnet mich wählen solltet. Was ich euch dazu nur noch sagen möchte ist, dass die Grundlage meines politischen Handelns, nicht meine einzelnen persönlichen Ansichten sein werden, sondern das was uns die BürgerInnen vermitteln.

Aber ich denke, es ist auch nicht wichtig, mich als Person bestmöglich zu "vermarkten", denn in dem uns bevorstehenden Wahlkampf, soll es darum gehen, unsere Themen publik zu machen, unsere Ideen und Vorstellungen den BürgerInnen näher zu bringen.

Ja, wie im Wiki so schön stand, eine Art Botschafter zu sein.

Und genau als Botschafterin möchte ich mich auch zur Verfügung stellen.

Uns ist ja allen bewusst, dass der Direktkandidat für Münster, wahrscheinlich eher nicht die meisten Stimmen auf sich vereinen wird. Und sollte es doch so sein, glaubt mir, dann werde ich von meinen ersten Bezügen eine fette Party schmeißen ;-) Doch uns geht es ja auch nicht darum, mit allen Mitteln und Wegen Stimmen zu gewinnen, sondern wir wollen die BürgerInnen davon überzeugen, dass wir mit und für sie langfristig und nachhaltig was verändern wollen. Ihnen bewusst machen, wie sie in dem derzeitigen System immer mehr zum unmündigen BürgerInnen gemacht werden und ihnen vor Augen halten, dass die wichtigen Entscheidungen von einem immer kleiner werdenden Kreis hinter verschlossenen Türen getroffen werden.

Das darf so nicht weitergehen!

Lasst uns rausgehen und die BürgerInnen motivieren, sich wieder für Politik zu interessieren und sie ermutigen sich zu wehren!

Die Hilflosigkeit in vielen Augen macht mich traurig und wütend zugleich. Ist es nicht furchtbar so Sätze zu hören wie: "Wir kleinen Leute haben doch eh keinen Einfluss darauf, was "da oben" passiert, also warum sich noch damit beschäftigen?" oder einfach nur: "Ich kann doch eh nichts ändern!"

Falsch! Jeder Einzelne von uns kann sehr wohl was bewirken und zusammen können wir die Welt verändern! Man muss nur wissen wie...

Also lasst uns Sprachrohr der BürgerInnen sein, sie fragen was sie bewegt und ihnen im Alltag Probleme bereitet und schauen, wie wir auf allen Ebenen, nachhaltige Lösungen finden können.

Denn nur dafür sind die Piraten doch einst eine Partei geworden. Um den derzeit einzigen Weg zu nutzen, gesamtgesellschaftliche und systemrelevante Veränderungen anzustoßen.

Uns geht es nicht um Macht, Geld und Einfluss, sondern um den Menschen!

Die Piraten sind eben nicht nur eine Partei, sondern eine Lebenseinstellung!

Also lasst uns einen geilen Wahlkampf machen und den Leuten genau dieses Lebensgefühl vermitteln.

Wenn ihr mich nun als Direktkandidatin für Münster wählt, seit gewiss, dass in den nächsten Wochen und Monaten auch auf euch ein Haufen Arbeit zukommen wird. Denn im Team können wir es schaffen, dieses Jahr mit einer Fraktion in den Bundestag und im nächsten Jahr in den Rat der Stadt Münster einziehen.

Ich danke euch!